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Complaint Management

Von der anderen Seite her wird von den Lehrern den Studierenden regelmässig mit Vertrauen und freundlicher Dienstbereitschaft begegnet. Beratung und Auskunft wird dem, der darum anspricht, nicht leicht versagt werden. Wer sich nicht, sei es durch Schüchternheit, sei es durch Indolenz, abhalten lässt, ein engeres Verhältnis zu suchen, dem wird es, wenn er eines solchen durch Ernst und Tüchtigkeit sich würdig erweist, nicht leicht fehlen.

(Friedrich Paulsen, Die deutschen Universitäten und das Universitätsstudium 1902)

Die Philosophische Fakultät ist bemüht, ihren Studierenden ein attraktives und hochwertiges Lehrangebot zu machen.

Das setzt das gemeinsame Bemühen aller Beteiligten voraus.

Unter den schwierigen Bedingungen einer unterfinanzierten Fakultät mit über 14 000 Studierenden, 120 Professorinnen und Professoren und rund 600 Dozentinnen und Dozenten sind im Einzelfall Fehlentwicklungen nicht auszuschließen.

Es gehört zu den Aufgaben eines Qualitätsmanagements, Probleme dieser Art zu erkennen und im Rahmen des Möglichen zu lösen.

Für die Durchführung eines geordneten Lehrangebots ist in letzter Instanz der Dekan verantwortlich. Das Büro für Qualitätsmanagement sieht eine seiner verantwortungsvollsten Aufgaben darin, den Dekan dabei zu unterstützen. Hinweise auf Probleme aller Art sind eine wichtige Quelle zur stetigen Verbesserung unseres Lehrangebots.

Wir bitten alle Beteiligten im Sinne kooperativer Zusammenarbeit das Büro für Qualitätsmanagement auf Schwachstellen oder Probleme hinzuweisen, die die Qualität der Lehre beeinträchtigen könnten.

Als typische Problemfelder werden häufig genannt:

Ausstattung

  • die für die Lehrveranstaltungen angebotenen Räume entsprechen nicht den Bedürfnissen;
  • die technische Ausstattung ist unzureichend;
  • Bibliotheksbestände sind lückenhaft

Service & Beratung

  • Zuständigkeiten sind oft schwer erkennbar;
  • Informationen über organisatorische Abläufe des Studiums, Studien- und Prüfungsordnungen sind unvollständig oder falsch;
  • Umgangsformen lassen zu wünschen übrig;
  • die Öffnungszeiten von Bibliotheken und Sekretariaten sind unzureichend;
  • es werden zu wenige oder nicht verlässliche Sprechstundentermine angeboten;
  • Rückfragen werden nicht beantwortet

Lehrangebot

  • es werden zu viele oder zu wenige Lehrveranstaltungen eines Typs angeboten;
  • Termine von Lehrveranstaltungen überschneiden sich zu häufig;
  • das Lehrangebot ist, angesichts des inhaltlichen Spektrums eines Fachs, unausgewogen;
  • Leistungsanforderungen sind undurchsichtig;
  • die mündliche oder schriftliche Rückmeldung zu Prüfungsleistungen wird als unzureichend empfunden;
  • die Korrektur von Haus- oder anderen Prüfungsarbeiten dauert zu lange;
  • Dozentinnen oder Dozenten wirken in ihren Lehrveranstaltungen unvorbereitet