zum Inhalt springen

Grundlagen

Leitvorstellung

Die Philosophische Fakultät der Universität zu Köln sieht sich in der Verantwortung, ein hochwertiges und attraktives akademisches Studium anzubieten.

Es soll den Studierenden jene wissenschaftliche Bildung vermitteln, die sie befähigt, ihre künftigen Berufe mit persönlichem Erfolg, sachlicher Kompetenz und sozialer Verantwortung auszuüben.

Das Fundament dieses Angebotes ist eine

  • qualitativ hochstehende wissenschaftliche Forschung;
  • sein Rahmen wird bestimmt durch die Berufsfeldorientierung.

Das Lehrangebot wendet sich an Studierende mit hoher Motivation und der Fähigkeit zum selbstbestimmten Handeln in einer akademischen Institution.

Zur ständigen Verbesserung und Weiterentwicklung der Qualität ihres Lehrangebots ist die Fakultät bestrebt, im Rahmen ihrer finanziellen und personellen Möglichkeiten ein umfassendes Qualitätsmanagement zu etablieren. Es soll Qualitätsprozesse initiieren, steuern und durchsetzen und den Leitvorstellungen einer wissenschaftsorientierten und berufsfeldbezogenen Bildung entsprechen.

Dabei sieht die Fakultät sich vor die Herausforderung gestellt, ein eigenes Qualitätsinstrumentarium herauszubilden, das den

  • Erfordernissen akademischer Bildungseinrichtungen,
  • den Kompetenzen der Lehrenden,
  • den Erwartungen der Studierenden und
  • den Ansprüchen der Öffentlichkeit

gerecht wird.

Das Qualitätsmanagement der Fakultät orientiert sich an den Instrumenten, die in der wirtschaftswissenschaftlichen und der Managementdiskussion des letzten Jahrzehnts ausgearbeitet worden sind ebenso wie an den Evaluationsmaßstäben, die sich in der Hochschuldiskussion herausgebildet haben.

Entsprechend der Tradition der europäischen Universitätsidee sieht die Fakultät Lehrende und Studierende in der gemeinsamen Verantwortung für eine qualitativ hochstehende Lehre. Sie will deshalb alle Beteiligten in ihr Qualitätsmanagement einbinden.

Das Qualitätsmanagement der Fakultät achtet darauf, dass es kompatibel ist mit den Zielvereinbarungen, welche die Universität mit dem Land NRW geschlossen hat und mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen, unter denen die akademische Arbeit in Lehre und Forschung steht.

Die Fakultät begreift ihr Qualitätsmanagement als systemisch integrierten Teil des Gesamtprozesses der Umstrukturierung, der sich die deutschen Universitäten unterziehen. Die formalen Strukturen und materialen Maßnahmen des Qualitätsmanagements werden entwickelt und angewendet in enger Abstimmung mit der Einführung der MA/BA-Studiengänge, der Modularisierungen, der Frage des Studienzugangs und der Neugestaltung der Lehrerbildung.

Institutionen

Zur Realisierung ihrer Qualitätsvorstellungen hat die Fakultät eine Infrastruktur aufgebaut, die mit den strategischen Entscheidungen, der dispositiven Planung und der operativen Durchführung von Qualitätsmaßnahmen betraut ist:

Damit sind die infrastrukturellen Voraussetzungen geschaffen für ein universitätskompatibles Qualitätsmanagement.

Evaluation

Zum Kernbereich der Aufgaben dieses Qualitätsmanagements gehört die Durchführung von Evaluationen auf verschiedenen Ebenen. Das sind einerseits die gesetzlich vorgeschriebenen und durch die Evaluationsordnung der Universität spezifizierten Lehrevaluationen der einzelnen Studiengänge der Fakultät.

Zum anderen initiiert und unterstützt das Evaluationsbüro durch sein Serviceangebot weitere Evaluations- und Qualitätsmaßnahmen:

  • die Selbstevaluation einzelner Lehrveranstaltungen;
  • die Vorbereitung und Durchführung einer AbsolventInnenbefragung;
  • die Evaluation von Prüfungsprozessen;
  • die Evaluation von Tutorenprogrammen;
  • den Aufbau einer Praktikumsevaluation im engen Zusammenhang mit dem Lehrerbildungszentrum.

Begleitende Prozesse

Die Qualität eines akademischen Lehrangebots ist maßgeblich abhängig von den finanziellen, personellen und materiellen Ressourcen, die der Fakultät zur Verfügung stehen.

Für die Ausstattung seiner öffentlichen Hochschulen ist nach wie vor das Land NRW verantwortlich. Die Philosophische Fakultät sieht sich in der Pflicht, die ihr zur Verfügung gestellten Ressourcen optimal zu nutzen.

Besonderes Augenmerk legt das Qualitätsmanagement der Fakultät deshalb auf die Formierung der begleitenden Prozesse.
Es ist angestrebt, dass die Fakultät ein

  • Qualitätshandbuch

erstellt, das den Lehrenden Empfehlungen für die

  • organisatorische Durchführung der Lehrveranstaltungen,
  • der Prüfungsprozesse und der
  • Studierendenbetreuung gibt.

Sie strebt weiterhin an, Qualitätsmaßstäbe für das

  • Serviceangebot der Bibliotheken,
  • der Sekretariate,
  • des Gebäudemanagements

und weiterer Einrichtungen zu entwickeln sowie deren Einhaltung und Ausbau zu begleiten.

Angesichts der zusehends weniger übersichtlich werdenden Studien- und Prüfungsverläufe legt die Fakultät schließlich besonderen Wert auf den Aufbau eines eigenen

  • Beratungskonzepts,

das alle an der Fakultät erbrachten Beratungsleistungen qualitativ und quantitativ definiert, koordiniert und mit den fakultätsexternen Angeboten abstimmt.

Schließlich sieht die Fakultät in der Entwicklung und systematischen Durchführung eines

  • strukturierten Complaint-Managements

das gezielt und systematisch die Sicht der Studierenden bei der Gestaltung des Lehr- und Studienbetriebs bei allen Qualitätsprozessen zur Geltung bringt.

Personalentwicklung

Ein Herzstück des fakultätsinternen Qualitätsmanagement sind Maßnahmen der Personalentwicklung. Im Rahmen ihrer beschränkten Ressourcen wird die Fakultät durch konkrete Fortbildungsangebote auf eine gezielte Verbesserung der

  • Lehr- und Managementkompetenz bei ihren Dozentinnen und Dozenten hinwirken.

Dazu hat sie mit dem Ausbau eines einschlägigen und bislang gut angenommenen Seminarprogramms begonnen.